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Wirtschaft und Finanzen

 

Die EU-Länder koordinieren ihre jeweilige Wirtschaftspolitik, so dass sie bei Herausforderungen wie der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise geschlossen handeln können. 19 Länder haben sich für eine besonders enge Zusammenarbeit entschieden und den Euro als ihre gemeinsame Währung eingeführt.

Alle EU-Länder gehören der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) an, die den Rahmen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit bildet. Die gemeinsamen Ziele sind:

Förderung von nachhaltigem Wachstum, Beschäftigung und höheren sozialen Standards für alle,
koordinierte Bewältigung globaler wirtschaftlicher und finanzieller Herausforderungen,
Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der EU-Länder gegen externe Schocks.

Abgestimmte Krisenreaktion

Seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Oktober 2008 arbeiten die Regierungen der Mitgliedstaaten, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Kommission gemeinsam auf folgende Ziele hin:

Wiederherstellung der Stabilität und Schaffung der Voraussetzungen für Wachstum und Beschäftigung – durch abgestimmte Beaufsichtigung, Intervention und Unterstützung von Banken
Schutz von Spareinlagen – durch Anhebung der nationalen Garantien für Spareinlagen auf mindestens 100 000 Euro je Kunde und je Bank
Sicherung der Verfügbarkeit erschwinglicher Kredite für Unternehmen und Haushalte 
Einführung einer besseren umfassenden Finanzordnung

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