Die Kommission verabschiedete ihr Arbeitsprogramm für 2018, berichtete über die Umsetzung der Agenda für bessere Rechtsetzung und stellte eine Strategie für Gebiete in äußerster Randlage vor.​

Im Anschluss an Präsident Junckers Rede zur Lage der Union vom 13. September stellte die Europäische Kommission heute ihr Arbeitsprogramm für 2018 vor. Dieses enthält Pläne zur Vollendung der Arbeit an Präsident Junckers zehn politischen Prioritäten vor Ende der Amtszeit der Kommission sowie eine Reihe vorausschauender Initiativen für die Zukunft Europas. Der Schwerpunkt des Arbeitsprogramms liegt auf der Verwirklichung der Vorhaben, daher werden darin auch 66 vorrangige Vorschlägegenannt, die in den letzten zwei Jahren vorgelegt wurden und vom Parlament und dem Rat rasch verabschiedet werden müssen. Wie in den vorhergehenden Jahren geht eine Reihe der Vorschläge im Arbeitsprogramm auf die Überarbeitung bestehender Rechtsvorschriften im Rahmen des Programms zur Gewährleistung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Rechtsetzung (REFIT) zurück. Ein weiteres vorrangiges Anliegen ist die wirksame Anwendung und Durchsetzung des EU-Rechts durch die Mitgliedstaaten, um sicherzustellen, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen in den Genuss der beabsichtigten Vorteile kommen.